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Gut zu wissen

Worauf Sie bei der Auswahl eines Fotoservices achten sollten

Bei einem Fotoservice ist die Qualität der Abzüge und ein guter Preis für die meisten das wichtigste Kriterium. Damit ein Unternehmen zum Lieblingsdienstleister wird, sind aber auch einige weitere Punkte wichtig. Wir geben Ihnen einen Überblick, worauf Sie achten sollten.   >> weiterlesen ...


Die wichtigsten Optionen bei der Bestellung von Abzügen

Bei der Bestellung von Abzügen müssen Sie bei den meisten Anbietern eine Reihe von Entscheidungen treffen. Neben offensichtlichen wie der Größe müssen oft auch zunächst verwirrende Optionen wie etwa zum Beschnitt gewählt werden. Wir erläutern Ihnen die wichtigsten, damit Sie schnell und sicher Ihre Abzüge ordern können.   >> weiterlesen ...

Automatische Verbesserung Ihrer Fotos mit der Bildoptimierung

In der Regel bieten Fotoservice-Dienstleister eine automatische Bildoptimierung. Wir haben hinter die Kulissen geschaut, was das eigentlich bedeutet und sagen Ihnen, in welchen Fällen, Sie diese aktivieren oder doch besser ausschalten sollten.   >> weiterlesen ...


Die Formatfrage: Größe und Beschnitt bei Digitalabzügen

Damit die etablierten Abzüge-Größen 9x13cm, 10x15cm und 13x18cm von Digitalkameras gedruckt werden können, ist in der Regel ein Beschnitt nötig oder es entsteht ein weißer Rand. Wir erläutern, warum dieses Phänomen auftritt, welche Wahlmöglichkeiten Ihnen die Foto-Druckdienstleister bieten und was die beste Lösung für Sie ist.   >> weiterlesen ...

Testberichte

Die Abzüge vom Müller Fotoservice im Test

Die Drogeriekette Müller ist vor allem in der Südhälfte Deutschlands sehr bekannt. Über die Website kann man Fotos auch von anderen Orten in Deutschland aus bestellen. Wir haben die Abzüge des Anbieters im großen Test intensiv geprüft. Die Drogeriekette Müller ist vor allem in der Südhälfte Deutschlands sehr bekannt. Über die Website kann man Fotos auch von anderen Orten in Deutschland aus bestellen. Wir haben die Abzüge des Anbieters im großen Test intensiv geprüft.   >> weiterlesen ...

Die Formatfrage: Größe und Beschnitt bei Digitalabzügen

Damit die etablierten Abzüge-Größen 9x13cm, 10x15cm und 13x18cm von Digitalkameras gedruckt werden können, ist in der Regel ein Beschnitt nötig oder es entsteht ein weißer Rand. Wir erläutern, warum dieses Phänomen auftritt, welche Wahlmöglichkeiten Ihnen die Foto-Druckdienstleister bieten und was die beste Lösung für Sie ist.

Fazit für Eilige: Bei Abzügen von Digitalkameras stimmt das Seitenverhältnis des Fotos oft nicht mit den typischen Vergrößerungen überein. Die Druckdienstleister reagieren darauf verschieden: Manche schneiden automatisch auf die Seitenverhältnisse der Digitalkamera, manche lassen Ihnen die Wahl zwischen leerem Randbereich oder dem Beschneiden des Motivs.

Hintergrund: Verschiedene Seitenverhältnisse bei Fotovorlage und Abzugsgrößen

Schon in den Tagen der Analogfotografie haben sich für Fotoabzüge bestimmte Standardgrößen etabliert. Dies sind vor allem 9x13cm, 10x15cm und 13x18cm. Auf sie sind die Druckmaschinen vieler Hersteller eingestellt, aber auch Präsentations- und Aufbewahrungsprodukte wie etwa Bilderrahmen und Einsteckalben. Alle diese Abzugsgrößen haben die Gemeinsamkeit, dass Ihnen ein Seitenverhältnis von 2:3 zu Grunde liegt:

Seitenverhältnis 2 zu 3

Ganz einfach nachzuvollziehen ist dies am Beispiel 10x15 cm, das in der Höhe 2x5cm und in der Breite 3x5cm entspricht. Die Ursache dafür liegt im gebräuchlichen Analog-Filmmaterial: Im Kleinbildfilm hatte ein Foto die Maße 24x36mm (also auch das Seitenverhältnis 2:3) und ließ sich damit verlustfrei auf die genannten Standardformate vergrößern

Bei digitalen Kameras zeichnet jedoch kein Film mehr das Bild auf, sondern ein Sensor. Und der hatte zunächst einmal bei Kompaktkameras in der Regel ein Seitenverhältnis von 4:3 - z.B. bei der Sensorgröße 2/3" mit den Maßen 8,8 x 6,6mm. Möchte man das gesamte Bild auf die typischen Größen von analogen Standardabzügen bringen, bleibt ein Randbereich leer:

Seitenverhältnis Erklärgrafik

Alternativ kann man das Foto aus der Digitalkamera auch so vergrößern, dass der Randbereich ausgefüllt wird - aber dann oben und unten (bzw. beim Hochformat rechts und links) nicht alles auf dem Abzug zu sehen ist. Hier ein Beispiel, bei dem ein typisches Digitalfoto in ein Standard-Bildformat eingepasst wurde:

Seitenverhältnis Beschnitt

An diesem Foto sehen Sie auch sehr gut, dass es manchmal gar nicht viel ausmacht, wenn oben und unten ein bisschen vom Motiv abgeschnitten wird. Würde der Bogen oben jedoch angeschnitten, verlöre das Bild deutlich an Qualität.

Reaktion der Druckdienstleister: Verschiedene Optionen

Die Druckdienstleister reagieren verschieden auf das Problem. Im Wesentlichen wird eine oder alle der folgenden drei Möglichkeiten angeboten:

  1. Automatische Anpassung der Abzugröße

    Manche Druckdienstleister wie etwa Pixum passen die Größe des Abzugs automatisch an die Seitenverhältnisse des Fotos an. Sie wählen bei der Bestellung nur die Länge der kurzen Seite, z.B. 9 cm. Je nachdem, ob das Bild mit einem Seitenverhältnis 4:3 oder 2:3 oder gar 16:9 vorliegt, bekommen Sie einen in der Breite entsprechend angepassten Abzug. Beim Seitenverhältnis 4:3 etwa eine Breite von 11,6 cm oder  bei 16:9 eine von 15,8 cm. Wer genau rechnen möchte, findet z.B. bei Pixum einen Bildgrößenkalkulator.
  2. Vergrößerung mit Beschnitt

    Andere Druckdienstleister wie etwa Lidl-Fotos bieten die Standard-Abzugsformate und lassen Ihnen die Wahl Ihr Foto so zu vergrößern, dass oben und unten etwas abgeschnitten wird. Bei guten Dienstleistern kann man den sichtbaren Bereich bei der Bestellung sehen und auf Wunsch auch verschieben.
  3. Leerer Bereich

    Werden Standardbildformate wie bei Lidl-Fotos angeboten, wird oft alternativ zum Bildbeschnitt angeboten, einen leeren Bereich auf dem Papier zu lassen, wenn das Foto es nicht ganz ausfüllen kann (wie in der Grafik mit dem rosa Bereich oben). Sie müssen Ihr Foto dann nachher selbst zuschneiden. Dieser Rand ist übrigens nicht mit dem ebenfalls von einigen Druckdienstleistern wie Photobox oder Pixum angebotenen weißen Rand zu verwechseln. Bei letzterem wird ein weißer Rahmen rund um das gesamte Bild ausgegeben, beim reinen Beschnitt ist in der Regel nur ein Bereich am rechten Rand leer.

Was ist die beste Lösung für Sie?

Welches die beste Wahl für Ihre Fotoabzüge ist, hängt zunächst einmal vom Foto selbst ab. Wer mit einer analogen oder digitalen Spiegelreflexkamera mit einem sogenannten Vollformat-Sensor fotografiert, hat schon ein Seitenverhältnis von 2:3 im Foto und kann ohne Anpassung die klassischen Standard-Abzugformate 9x13cm, 10x15cm oder 13x18cm verwenden.

Wer eine digitale Kompaktkamera nutzt, hat dagegen meist ein Seitenverhältnis von 4:3 (wer es genau wissen will, liest den Expertentipp ganz unten).

Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
" Bei einigen Digitalkameras ist es möglich, das Seitenverhältnis der Fotos (manchmal auch Bildverhältnis genannt) selbst festzulegen. Genaueres finden Sie in der Bedienungsanleitung. Dies kann praktisch sein, wenn Sie schon wissen, dass Sie Fotos später auf eine genau festgelegte Größe abziehen möchten. "

Soll das Foto herumgezeigt oder in Album geklebt werden, bietet sich meist der Abzug mit automatischer Anpassung der Abzugröße oder eines mit weißem Rand an. Soll der Abzug in einem Bilderrahmen oder einem Einsteckalbum mit vorgegebenen Rahmen mit einem Seitenverhältnis von 2:3 präsentiert werden, sollten Sie das Foto daraufhin anschauen, ob es den Beschnitt oben und unten (bzw. beim Hochkant-Bild rechts und links) verträgt. Bei vielen Motiven ist er möglich, ohne die Bildwirkung signifikant zu beeinträchtigen.

Seitenverhältnis des Sensors ermitteln

Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
" Um herauszufinden, welches Seitenverhältnis der Sensor Ihrer Kamera hat, müssen Sie sich nur die Auflösung eines Fotos anschauen. Dies geht in der Regel ganz einfach über die Eigenschaften der Datei (bei Windows rechter Mausklick und dann der Reiter Details).

Seitenverhältnis Bildeigenschaften

Teilen Sie die größere durch die kleinere Pixelzahl, also z.B. 4608/3456. Sie erhalten dann in den meisten Fällen einen der folgenden Werte:
1,33 = ein Seitenverhältnis von 4:3
1,78= ein Seitenverhältnis von 16:9
1,67= ein Seitenverhältnis von 5:3
1= ein Seitenverhältnis von 1:1 (also ein Quadrat)
"

© Gerhard Wanzenböck - Fotolia.com

Petra Vogt
Autor:

Petra Vogt arbeitet selbstständig als »Fotolotsin« in Hamburg und vermittelt die Faszination von Fotografie und speziell Fotobüchern - sei es in Kursen, Büchern oder Artikeln. Sie ist Autorin des Buches "Das eigene Fotobuch. Anbieter auswählen, hochwertig gestalten, erfolgreich publizieren", das im dpunkt-Verlag erschienen ist."





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